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043: Depression und Neuroplastizität: Warum dein Gehirn nicht für immer im Krisenmodus bleiben muss

043: Depression und Neuroplastizität: Warum dein Gehirn nicht für immer im Krisenmodus bleiben muss

27m 20s

Depression verändert das Gehirn.

Das klingt erst einmal beängstigend. Die gute Nachricht: Dein Gehirn kann sich auch wieder verändern.

In dieser Folge sprechen wir über Neuroplastizität, warum Grübeln und Hoffnungslosigkeit zu ausgetretenen Wegen werden können und weshalb Therapie, Bewegung, Beziehungen und Wiederholung einen echten Unterschied machen.

Veränderung braucht Zeit. Sie bleibt trotzdem möglich.

042:

042: "Bin ich schwach?" – Depression und dieses verdammte Loser-Gefühl

17m 56s

Du stehst auf.
Du funktionierst.
Du ziehst irgendwie weiter durch.

Und trotzdem fühlt sich Depression oft an wie persönliches Versagen. Wie Schwäche. Wie ein riesiger Beweis dafür, dass mit dir etwas nicht stimmt.

In dieser Folge spreche ich darüber, warum genau dieser Gedanke so gefährlich ist. Warum depressive Menschen ihre eigene Kraft oft komplett übersehen. Und warum ein Zusammenbruch nicht automatisch bedeutet, dass jemand aufgegeben hat.

Vielleicht messen wir Stärke einfach komplett falsch.

041: Sich selber therapieren? - Warum Selbsthilfe manchmal trägt (und manchmal nicht mehr reicht.)

041: Sich selber therapieren? - Warum Selbsthilfe manchmal trägt (und manchmal nicht mehr reicht.)

12m 48s

Du funktionierst irgendwie weiter.
Von außen wirkt vieles okay. Innen fühlt sich trotzdem alles an wie ein Kampf gegen den eigenen Kopf.

Genau darum geht’s in dieser Folge.

Warum Selbstwirksamkeit bei Depressionen so wichtig ist.
Weshalb Strategien wie Journaling, Sport oder Achtsamkeit tatsächlich helfen können.
Und warum genau diese Dinge irgendwann an ihre Grenzen stoßen können.

Es geht um Resilienz.
Um das Gefühl, dem eigenen Leben nicht komplett ausgeliefert zu sein.
Und um die verdammt wichtige Erkenntnis, dass Hilfe suchen kein Kontrollverlust ist, sondern oft der erste Schritt zurück in die eigene Handlungsfähigkeit.

Diese Folge könnte einiges gerade rücken.
Vor...

040: Bin ich faul oder habe ich eine Depression?!

040: Bin ich faul oder habe ich eine Depression?!

24m 6s

Vielleicht bist du nicht faul. Vielleicht kämpfst du seit Monaten gegen etwas, das von außen niemand sieht. In dieser Folge geht es um den Unterschied zwischen Faulheit, Erschöpfung und Depression — und warum gerade funktionierende Menschen oft viel zu spät merken, wie schlecht es ihnen wirklich geht. Du erfährst, welche Marker helfen können, mehr Klarheit zu bekommen und warum selbst kleine Alltagsaufgaben plötzlich zu riesigen Hürden werden können.

039: So fühlt sich Aufraffen mit Depression wirklich an – und ich zeige es dir live

039: So fühlt sich Aufraffen mit Depression wirklich an – und ich zeige es dir live

13m 14s

Du kennst das Gefühl. Du weißt, dass du etwas tun solltest. Du weißt auch, dass du es nicht willst.
Was du nicht kennst: wie es klingt, wenn jemand genau in diesem Moment aufnimmt.
Nicht danach. Nicht aufgeräumt. Nicht mit dem Abstand, der alles besser aussehen lässt.
Diese Folge ist anders. Weil sie zweigeteilt ist. Weil ich keine Ahnung hatte, was Teil zwei bringen würde, als ich Teil eins eingesprochen habe.
Das ist der Unterschied zwischen reden über Antrieb und Antrieb in Echtzeit zeigen.

038: Depression sagt:

038: Depression sagt: "Du nicht." – Wenn alle in Vorfreude sind und du nur dastehst.

18m 20s

Vorfreude ist die schönste Freude. Depression sagt: „Nicht für dich."

In dieser Folge spreche ich über eines der leiseren Symptome der Depression – den Verlust der Vorfreude. Nicht die Anhedonie, wo Hobbys keinen Spaß mehr machen. Sondern dieses stille Vorglühen auf etwas Bevorstehendes, das irgendwann einfach abhandengekommen ist.

Auslöser war eine Frage meiner Tochter kurz vor dem Osterurlaub. Eine einfache, unschuldige Frage – und ich konnte sie nicht ehrlich beantworten.

Ich spreche darüber, wie Katastrophisieren und Vermeidung einen Teufelskreis erzeugen, warum ich so oft gute Miene zum bösen Spiel mache – und was das kostet. Und warum ich trotzdem zuversichtlich...

037: Psychotherapie privat? Gesundheitssystem, du hast mich verloren.

037: Psychotherapie privat? Gesundheitssystem, du hast mich verloren.

10m 39s

Über ein Jahr auf der Warteliste – und die Zuversicht schwindet. Was am Anfang noch wie Geduld aussah, fühlt sich inzwischen anders an: Die Depression wird lauter, die Gedanken dunkler. In dieser Episode spreche ich darüber, warum ich jetzt ernsthaft überlege, Therapie privat zu finanzieren – und was mich zu dieser Entscheidung gebracht hat.

036: Wie erkläre ich meinen Kindern, was Depressionen sind (und ich sie habe)

036: Wie erkläre ich meinen Kindern, was Depressionen sind (und ich sie habe)

21m 19s

Wie erkläre ich meinen Kindern, was mit mir los ist?

Ich habe lange geschwiegen. Nicht aus Scham – sondern weil ich gewartet habe, bis meine Kinder bereit sind. In dieser Episode teile ich, wie das Gespräch mit meiner Tochter wirklich passiert ist: nicht geplant, nicht perfekt, aber ehrlich.

Ich erkläre, warum „Ich habe eine Depression" für mich fundamental anders ist als „Ich bin depressiv". Und warum es einer der wichtigsten Sätze ist, den du deinem Kind gegenüber je sagen kannst.

035: Anhedonie: Wenn Depression dir die Freude an Dingen klaut

035: Anhedonie: Wenn Depression dir die Freude an Dingen klaut

9m 19s

Anhedonie – das Wort klingt fremd, das Gefühl kennen viele: Du machst nichts mehr mit Freude. Nicht mal die Dinge, die dich früher aufgeladen haben. In dieser Episode spreche ich über eines der am meisten unterschätzten Symptome der Depression – den Interessensverlust.

Ich teile, wie Anhedonie mein Leben als Musiker auf den Kopf gestellt hat, wie sie Beziehungen zerstört, bevor man überhaupt versteht, was gerade passiert – und warum es so verdammt schwer ist, sich aufzuraffen, selbst wenn man weiß, dass es danach besser wird.

Du erfährst außerdem, was mir konkret hilft, mit diesem Symptom umzugehen, und warum es so...

034: Sozialer Rückzug bei Depression – Wenn man alle verliert, wenn man sie am meisten braucht

034: Sozialer Rückzug bei Depression – Wenn man alle verliert, wenn man sie am meisten braucht

22m 15s

84% der Menschen mit Depression ziehen sich zurück. Nicht aus Gleichgültigkeit. Nicht aus bösem Willen. Weil das System gerade nicht mehr kann.
Ich hab in dieser Phase Kunden verloren, Freundschaften einschlafen lassen und meine Frau an ihre Grenzen gebracht. Und gleichzeitig wollte ich das alles nicht. Das ist die grausamste Ironie des sozialen Rückzugs — du verlierst genau die Menschen, die dir helfen würden.
In dieser Episode: was Rückzug wirklich ist, was er kostet, und warum Reden sich anfühlt wie ein dickes Pflaster abreißen — und trotzdem der einzige Weg raus ist.

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